Spitze Feder 2003
Preis ging an Redaktionsteam von "fiber", Gabi Horak und Elfi Oberhuber
Die Siegerinnen des Journalistinnenpreises "Die Spitze Feder 2003" stehen fest. Der Hauptpreis "Die Spitze Feder" ergeht heuer ex aequo an die Journalistin Elfi Oberhuber für ihre feministisch-künstlerische Interviewserie im Frauenmagazin "DIVA" und an das Redaktionsteam des jungen innovativen Zeitungsprojekts "fiber".
Monika Vana, Frauensprecherin der Wiener Grünen stiftete und übergab den Hauptpreis: "Journalismus ist in vielen Bereichen immer noch total männerdominiert. Ich stifte den Preis, weil die Leistungen von Medienarbeiterinnen hervorragend sind und viel stärker gewürdigt gehören. Die zahlreichen Einsendungen zeigen, dass gesellschafts- und frauenpolitische Anliegen vielfältig und zunehmend fixer Bestandteil der Medienlandschaft sind. Das sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und wünsche ihnen für ihre weitere journalistische Karriere alles Gute."
Den Förderpreis (Journalistinnen bis 25 Jahre), gestiftet und übergeben von Eva Glawischig, stv. Bundessprecherin der Grünen erschrieb sich Gabi Horak, Redakteurin von an.schläge - das feministische Magazin. "Ich freue mich, dass die Jury die Konsequenz, mit der sich Gabi Horak feministischer Themen annimmt würdigt", freut sich Eva Glawischnig.
Die Entscheidung der Jury kommentiert Brigitte Handlos vom Frauen-Netzwerk-Medien: "Elfie Oberhubers Interviews sind ungewöhnlich "Kunststücke" in einem lifestyligen Magazin-Umfeld. Sie besticht durch eine klare Interviewführung, die sowohl die feministischen als auch die künstlerischen Haltungen klar herausstreicht.
Handlos weiter: "Das erfrischend freche, feministische Zeitungsprojekt Fiber - Werkstoff für Feminismus und Popkultur hat die Jury dazu bewogen, heuer zwei erste Plätze zu vergeben. Jung, modern und trotzdem feministisch, ein Projekt, das aus unserer Sicht unbedingt unterstützt gehört."
Der von Vana und Glawischnig gestiftete und vom Frauennetzwerk-Medien ausgelobte Journalistinnenpreis wurde heuer zum fünften Mal vergeben. Unter den Preisträgerinnen sind u.a. Eva Linsinger (Der Standard), Petra Stuiber (freie Journalistin, ehemals Format), Cornelia Krebs (ORF, Journal Panorama), Eva Weissenberger (Falter), Nina Horaczek (Falter).
Die Jury (Brigitte Handlos, ORF; Tessa Prager, NEWS; Patricia Haller, KURIER; Eva Weissenberger und Nina Horaczek, beide FALTER, Susanne Riegler) und die Preisstifterin Monika Vana und Eva Glawischnig gratulieren den Gewinnerinnen nochmals und danken allen Frauen für die eingesandten Beiträge.
Text: Grüne Frauen Wien
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