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The Moaners „Dark Snack“
Yep Roc/Trost 2005 |
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| Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu hoch geschraubt, aber – so richtig rocken und rollen tut diese Debütplatte von The Moaners, auf dem prestigeträchtigen Yep Roc Label erschienen, einfach nicht. Zwar lässt sich irgendwie ein Potenzial erahnen, aber alles in allem klingen die Songs seltsam unterdrückt, gedämpft, fast zurückhaltend. Dabei setzt sich das Frauenduo aus einer durchaus vielversprechenden Gitarre-/Drum-Komponentenmischung zusammen: einerseits Melissa Swingle, vormals Sängerin mit abgründiger, an PJ Harvey erinnernder Stimme bei den Trailer Bride, und andererseits die Schlagzeugerin Laura King von den Grand Nationals. Doch wie bei einem schlechten Gemisch reagieren die Komponenten nicht so recht miteinander: Es pickt einfach nicht. Nicht mal der Song „Terrier“ mit vorpreschenden Gitarrenriffs und galligem Text kann vor der sich ausbreitenden Monotonie retten. Aber vielleicht – und der Verdacht liegt nahe – gehören The Moaners eher zu den Bands, die live stärker aufdrehen und die Sau raus lassen. Schade eigentlich. steph |