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Paulina Daschkowa Die leisen Schritte des Wahnsinns |
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| Ja, ich mach`s kurz mit der Empfehlung: Dieser Krimi ist definitiv lesenswert und rettet, da er doch an die vierhundert Seiten stark ist, mindestens ein verregnetes Wochenende. Die Hauptperson ist Lena, eine erfolgreiche Journalistin, die sich plötzlich auf gefährliche Weise in die Angelegenheiten krimineller Kreise verwickelt sieht. Der Bruder ihrer besten Freundin Olga hat Selbstmord begangen. Dies erscheint für ihn absolut untypisch, auch lässt die Art des Selbstmordes Fragen offen. Dann stirbt auch noch dessen Frau, eine stadtbekannte Drogensüchtige, an einer Überdosis. Auch dieser Unfall macht die beiden Freundinnen stutzig. All das geht zurück auf einen lang vergangenen Vorfall, als die drei zusammen eine Reise nach Sibirien unternommen haben und dabei unbeabsichtigt über ein Geheimnis gestolpert sind, das jetzt wieder an die Oberfläche drängt. Was allerdings beim Lesen doch einige Irritationen zurücklässt, sind Lena und ihre Freundin Olga, welche seltsam konfliktlos durch ihr Moskauer Oberschichtsleben gleiten und dabei leicht und problemlos ihre gut bezahlten Jobs und die Familien mit Kindern unter einen Hut bringen. Aber wenn frau mit solchen Prämissen einverstanden ist, lässt sich der Krimi durchaus genießen. Beatrice Bösiger |