|
Panels@fluc
Wege
zum Ruhm
29.09.2006 um 15.30 - 17.30 Uhr
<To
be famous is so nice>
(Um-
Irr- und Ab-) Wege zum Ruhm sollen durch das Erzählen des
eigenen Werdeganges nachvollziehbar werden. Die Biografien sollen
Einblicke in den persönlichen Zugang zur Musik, zum Musik machen
und zu dem Musikgeschäft ermöglichen. Dabei geht es auch um
die Frage des Star-Seins, des Kults und des Status in der
Popindustrie, welche die Wege zum Ruhm konkret vorzeichnet, die
allerdings oft nicht abgegangen werden wollen. Reflexionen über
Möglichkeiten, abseits der Kommerzialisierung und Vermarktung
als MusikerInnen Wege zu finden, von dem MusikerInnen-Dasein auch
(über-)leben zu können, also wie den Spagat zwischen
Selbstvermarktung und (Selbst-) Ansprüche zu bewerkstelligen.
Strukturelle Barrieren sind genauso Thema dieses Panels wie
persönliche oder kollektive Strategien ihrer Überwindung.
Mit:
-
Susanne
Kirchmayr (DJ Electric Indigo, Musikerin)
-
Bernadette
La Hengst (Musikerin)
-
Bernadette
Reiter (Filmemacherin / She Films)
-
Gudrun
Ankele (Musikerin / Schwestern Brüll)
-
Moderation:
Stephanie Kiessling (fiber)
Kurzbiografien der Teilnehmerinnen
Abstracts der Diskutantinnen
Produktionsverhältnisse
und ökonomische Situation
am 29.09.2006 um 18.30 -
20.30 Uhr
<Money
makes the world go round>
Das
Leben und Überleben durch die Musik findet unter bestimmten
ökonomischen Bedingungen statt. Zugänge zu Ressourcen,
Medien und dem ‚Markt’, prekäre Arbeitsverhältnisse und
Kapital bestimmen u.a. die Musikproduktion. Diskutiert werden soll in
diesem Rahmen über ‚Strategien der Selbstvermarktung’ und
Alternativen zu etablierten wirtschaftlichen Strukturen des
Musikindustrie.
Mit:
Kurzbiografien der Teilnehmerinnen
Abstracts der Diskutantinnen
Elektronische
Musik und Clubkultur am 30.09.2006 um 14.00
- 16.00 Uhr
<We
don’t play guitars>
Mit
dem Aufkommen elektronischer Musik entstanden neue Freiräume, in
denen es zur Verschiebung fixierter und binär codierter
(männlich/weiblich, schwarz/weiß, etc.) Identitäten
kam. Konzepte wie AutorInnenschaft, Authentizität, klassische
Bühnenpräsentationen und ‚Körperlichkeit’ wurden
dabei überschritten. Der Zugang zum Musikmachen demokratisierte
sich. Doch ist die Technik männlich kodiert und Frauen in der
elektronischen Musik unterrepräsentiert. Wie ist diese
Ambivalenz zu deuten? Wo sind die Bruchstellen mit Stereotypen in der
Musik auszumachen und wo kommt es zu einer Neuauflage von
Geschlechteridentitäten?
Mit:
-
Catarina
Pratter (Musikerin, DJ)
-
Katarzyna
Chudyñska (Musikerin / Mass Kotki)
-
Rosa
Reitsamer (Kuratorin, DJ)
-
Nicole
Hencsei / DJ Ravissa
Kurzbiografien der Teilnehmerinnen
Abstracts der Diskutantinnen
Images
und Repräsentationsformen am
30.09.2006 um 18.00 -
20.00 Uhr
<Cover
of The Rolling Stone>
Zum einen wird hier die Frage nach Formen der
Repräsentation von Geschlecht und ‚Ethnie’ in der Musik
gestellt. Welche stereotypen Bilder werden durch die verschiedenen
Medien entworfen und reproduziert und welche Wege mit normierten
Identitäten/Rollenbildern zu brechen, werden durch und mit Musik
möglich? Zum anderen soll hier die Rolle der medialen
Öffentlichkeit reflektiert werden. Sie konstruiert das Image und
stellt bestimmte Repräsentationsformen zur Verfügung. Im
‚Independent-Bereich’ kommt es oft zur Aneignung und ‚Umwidmung’
von Musik und Musikerinnen für das mediale Projekt. Wie
positionieren sich die MedienvertreterInnen und wie die Musikerinnen
in dem Spannungsfeld zwischen selbst bestimmter Musikproduktion und
medial produzierten Images.
Mit:
-
Satenig
Maral Chadoian (Musikerin / Pantskirt)
-
Christina
Forster (freie Journalistin)
-
Vina
Yun (Journalistin / malmoe)
-
Magdalena
Blaszczuk (Fotografin / skug)
-
Moderation:
Claudia Unterweger (Journalistin / fm4)
Kurzbiografien der Teilnehmerinnen
Abstracts der Diskutantinnen
|