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Panel 1@fluc
Wege
zum Ruhm
<To be famous is so nice>
Susanne
Kirchmayr alias Electric Indigo, DJ und Musikerin, hat in
über 33 Ländern Clubs und Raves gerockt und ihr Name
steht für die intelligente Interpretation der Begriffe
„Techno“ und „Party“. Sie startete ihre DJ-Karriere 1989 in
Wien, lebte von 1993 bis 1996 in Berlin und ist seit 1996 wieder in
Wien ansässig, wo sie ihre Aktivitäten auch auf mediale
Bereiche - Fernsehen, Radio und Internet - ausgeweitet hat.
1998 begann sie mit dem Aufbau von female:pressure, einem
Netzwerk für weibliche DJs, Musikerinnen und bildende
Künstlerinnen, die im Bereich elektronischer Musik bzw.
der Club- und Labelkultur tätig sind. 2003 startete
Electric Indigo ihr Plattenlabel indigo:inc recordings, auf dem
vorwiegend ihre eigenen Produktionen erscheinen. Seit 2006 tritt sie
auch immer öfter als Solo-Liveact auf die Bühne. Mehr Infos
zu Electric Indigo und indigo:inc unter http://www.indigo-inc.at
Ich
bin Bernadette La Hengst, komme aus einem kleinen
verschlafenen sauberen Kurort in Ostwestfalen, wo ich mich Mitte der
80er dem Label „Fast Weltweit“ angeschlossen habe (u.a. mit
Jochen Distelmeyer, Frank Spilker, Bernd Begemann). Gleichzeitig habe
ich auf der Strasse und in den U-Bahn Waggons von halb Europa Musik
gemacht und bin dann 1987 mit 19 Jahren wegen des Theaters nach
Berlin gezogen. Als ich vom Theaterspielen genug hatte, zog ich 1989
kurz vor dem Mauerfall nach Hamburg. Ich stieg sofort bei Huah ein,
gründete 1990 die Mobylettes und Die Braut haut ins Auge, die
einzigen beiden Mädchenbands (oder Girlgroups oder
Damenkappellen) der Stadt. Die Braut existierte bis 2000, ein ganzes
Jahrzehnt, in dem es neben der so genannten Hamburger Schule und
Hamburger HipHop auch noch Techno, die Riot Grrrl Bewegung in USA und
das nette deutsche Girlie Pendant gab. Es war schwierig, sich
zwischen all den Stühlen einen eigenen Platz einzurichten, aber
ich glaube, das haben wir geschafft. 1998 gründete ich für
3 Jahre die Booking Agentur BH-Booking fast ausschließlich für
Musikerinnen, arbeitete für das Indie Label What`s So Funny
About, organisierte 2003 das Ladyfest Hamburg und spiele seit 2000
als Bernadette La Hengst solo. 2004 zog ich zusammen mit meiner
neugeborenen Tochter nach Berlin, wo ich seitdem als Musikerin und
Schauspielerin arbeite.
Gudrun
Ankele, geboren 1973 in Wolfsberg/Kärnten, Studium der
Germanistik und Kunstgeschichte in Graz, 2000-2006 Archiv Franz West,
seit 2005 doc-Team Stipendium der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften für die Dissertation zum Thema Manifeste und
Feminismus, 2006 Forschungssemester in Berlin. Seit 2001 im Rahmen
des feministischen Projektes „Schwestern Brüll“
(www.schwesternbruell.org) als Künstlerin aktiv: Radiosendung
„brüllzimmer“ auf Radio Orange, Fernsehsendung auf OKTO,
Clubabende „clüb brülée“ im fluc, Konzerte,
Performances, Ausstellungsbeteiligungen.
Alle
diese Unterfangen sind Teil des
„Idealidentitätsrealisationsprojekts“, wie es im Manifest
der Schwestern Brüll vom Dezember 2001 konzipiert wurde.
Die
Medienkünstlerin Bernadette Reiter befindet sich
in ihrem Schaffen an der Schnittstelle von Musik und visueller Kunst.
Ihre Arbeit zeichnet sich durch gekonnte thematische Verknüpfungen
und eine klare Bildsprache aus. Als roter Faden ihrer Arbeiten steht
die Frau in ihren vielseitigen Normierungen in der Medienwelt im
Vordergrund. Bernadette Reiter lebt und arbeitet in Wien.
Veröffentlichungen: Kolumne MusikStunden seit Herbst 2005 in
„diemelange Magazin für Wiener Alltagskultur“, CD
Coverfotografie für Lorenz Raab, Franz Hautzinger, Nouvelle
Cuisine Bigband. Aktuelle Arbeiten 2006: „Make me Up“
Videoinstallation, „She Pop – ein Film über Musikerinnen“
mit Screenings im Top Kino und Schikaneder Kino Wien, Ladyfest Berlin
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