RAMPENFIBER ARCHIV

Die zentrale Zielsetzung von rampenfiber war und ist es, das Spektrum feministisch/queeren
Musikschaffens für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar zu machen und die männliche, heteronormative bzw. sexistische Dominanz in dem Genre zu durchbrechen.

—> click RAMPENFIBER 2006
Ausgehend von der Lust an einer kritischen Auseinandersetzung mit Popkultur – am Musik hören und am Musik machen – veranstaltete das erweiterte Redaktionskollektiv um die Zeitschrift fiber im Jahr 2006 erstmals ein Musikfestival namens rampenfiber. rampenfiber 06 setzte seinen Fokus auf die Sichtbarkeit von Frauen im Musikbusiness und deren Vernetzung. Die viertägige Veranstaltung mit Diskussionen, Workshops, Filmen und Konzerten fand im Wiener Veranstaltungslokal fluc am Praterstern, im dietheater-Künstlerhaus sowie im Schikaneder-Kino im 4. Bezirk statt.

 —> click RAMPENFIBER 2009
Das nächste rampenfiber im Jahre 2009 mit dem Schwerpunkt „Musik und Performance“ verfolgte explizit Strategien einer feministischen, antisexistischen und queeren Raumaneigung. Unter dem Banner „You are entering a feminist danger zone“ wurden u.a vorab eigene Schulungen mit dem Securityteam des fluc organisiert. Während des Festivals fand ein Panel zu dem Thema „Queering the stage“ statt. Auch mit der Lichtregie, den Visuals sowie der übrigen optischen Gestaltung der Räumlichkeiten durch Plakate, Filmprojektionen usw. wurde versucht, den Ort als feministisch, d.h. gewalt- und übergriffsfrei sichtbar zu machen und über diese Ebene ins Bewusstsein der Besucher_innen zu wirken.

—> click RAMPENFIBRIG 2011
Zur Sichtbar-Machung unserer Diskussionen entschied sich das Organisationsteam zur Durchführung eines rampenfibrig im Jahr 2011, diesmal nur eintägig und im Wiener Gürtellokal rhiz sowie im Kubus.Transparenter Frauenraum. Dem Abendprogramm mit drei Bands und DJs voran ging die Proklamation eines Manifests, das sich nicht nur verbal sondern auch physisch mit einer konkreten Raum-Aneignung aus feministischer Perspektive befasste.

—> click RAMPENFIBER 2012
Der inhaltlichen Fokus lag 2012 auf den unterschiedlichen Äußerungen und Darstellungsformen queer-feministischen Schaffens in einem als politisch definierten (in Sinne von gesellschaftskritisch), popkulturellen Umfeld. Damit wollten wir verstärkt auf die inhaltlichen Aspekte der mittlerweile fast schon modisch gewordenen Schlagworte „feministisch“ und „queer“ hinweisen. Wobei rampenfiber nicht den Anspruch erhebt, diese Begriffe umfassend zu definieren sondern vielmehr das Anliegen verfolgt, diese Begriffe (wieder) stärker mit politischen Inhalten zu füllen. Konkret mündete dies in Fragen, wie beispielsweise ein antihierarchischer Veranstaltungs- bzw. Konzertort (als architektonischer wie sozialer Raum) gestaltet werden kann oder muss, um möglichst wenig Ausschlüsse zu produzieren. Dieser Anspruch zeigte sich jedoch nicht (nur) in einem elaboriert ausformulierten Konzept oder reduzierte sich auf die Ebene eines theoretischen Hintergrunds sondern er wurde konkret und sichtbar wie z.B. in der Programmierung des Festivals, der verwendeten Sprache, Bilder und Symbolik oder der plastischen Ausgestaltung der Räume. Ein weiterer Schwerpunkt des rampenfiber2012 war die grenzüberschreitende Vernetzung von Künstler_innen und Theoretiker_innen. Initiativen, Kollektive und Projekte aus dem popkulturellen und queer-feministischen Umfeld waren eingeladen sowohl die Bühne als auch die diskursiven Räume zu bespielen. Aktivist_innen aus Ljubljana ( Slowenien) , Budapest ( Ungarn) , Kiew ( Ukraine ) Stockholm ( Schweden) und Breslau (Polen ) sind für die Diskussionen und Workshops angereist.

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