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>>> fiber #15 RELEASE PARTY : MANNSCHAFT <<<

Endlich steht es fest. Die neue fiber wird per Kaiserschnitt offiziell am 1. Juli das Licht der Welt erblicken.
Daher schon jetzt die Aufforderung an alle Gratulant*innen, sich doch bitte ab 20 Uhr im Elektro Gönner einzufinden.
Die Willkommensfeier unseres neuen Schützlings soll mit ersten Welterklärungsversuchen in Form einer Lesung beginnen und mit akustischer Beschallung der genialen mayr fortgesetzt werden. Nach der traditionellen Tombolaverlosung geht`s dann altbekannt mit Arschwackeln weiter.
Weil wir unsere Freude teilen wollen, kriegt jede*r Besucher*in zum Abschied einen kleinen fiber-Klon mit auf den Weg.
Auf dass sich die frohe Botschaft verbreite!

>>> fiber Fest <<<
1. Juli 2009, ab 20:00 Uhr
im Elektro Gönner (Mariahilferstraße 101, 1060 Wien)
Eintritt: 3 Euro plus gratis fiber

live: mayr
www.myspace.com/mayrspace

DJ*anes: misonica, discodisaster, mrs. wonker

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>>> fiber #14 RELEASE PARTY : UTOPIE <<<

Wann: Freitag, 23. Jänner 2009, ab 21:00 Uhr
Wo: brut, Konzerthaus Wien (3., Lothringerstraße 20)

Was:
+ Musikvideos von playgrrround.com
+ Lesung aus der aktuellen fiber-Ausgabe
+ live: el/la cachete
+ Tombola
+ Auflegerei mit Emanzendisko und Anna Leiser

Eintritt: 4 Euro, die neben einem utopisch schönen Abend einen fiber-Heft-Gutschein
beinhalten.
Es ist wieder so weit: Den Alt-Weiber*-Sommer und den Herbst über wurde fleißig
gearbeitet und wir verkünden voller Freude: Eine neue fiber wird kommen! Mit einem
utopischen Themenschwerpunkt. Und damit geben wir der fiber-Winterausgabe ein
vertrauensvolles Leuchten: Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, es wird wieder Frühling
werden!

Was ist Utopie? Was kann sie sein? Was bedeutet Utopie für die politische, künstlerische
Arbeit, oder für eine_n selbst: Folterkeller, Luftschloss, Schlaraffenland, Insel,
Pranger? Wo ist das Utopische hin, in Sprache, Bildern, Körpern, Konzepten, Theorien,
Politiken … Feminismus und Popkultur. Nicht (nur) als Spinnerei, sondern als etwas ganz
Konkretes?
Dazu gibt es viele spannende Texte, deren Erscheinen wir gebührlich mit dir feiern wollen!

Wir freuen uns auf dein Kommen und ein utopisch schönes Fest!

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>>> Filmscreening: Abortion Democracy <<<

Montag, 29. Dezember 2008, 19:00 Uhr
Vereinigung Bildender Künstlerinnen Österreichs, Maysedergasse 2, 4. Stock, 1010 Wien
Filmscreening – Diskussion – Umtrunk

fiber:diskursschiene 08 zeigt:
ABORTION DEMOCRACY
Ein Film von Sarah Diehl (Polen/Südafrika/Deutschland 2997/8; Englisch/Polnisch mit englischen Untertiteln, 50 Minuten
)

in Anwesenheit der Regisseurin

„Abortion Democracy“ stellt die Gesetzeslage zum Schwangerschaftsabbruch in Polen und Südafrika gegenüber und beleuchtet deren Auswirkungen auf das Leben von Frauen in diesen Ländern. Während in Polen in den 1990ern ein Abtreibungsverbot erlassen wurde, legalisierte die südafrikanische Regierung zur selben Zeit den Schwangerschaftsabbruch.
Der Film zeigt welchen Einfluss die gesetzliche Handhabe auf den gesellschaftlichen und rechtlichen Status von Frauen hat ebenso wie das Paradox, dass eine liberale Abtreibungspolitik den Zugang zu entsprechenden Dienstleistungen nicht notwendigerweise erleichtern oder garantieren: In Polen sind sie zwar illegal, dafür aber relativ gut zugänglich und auch sicher. In Südafrika ist es für Frauen schwieriger Informationen zu bekommen und Eingriffe in öffentlichen Spitälern durchführen zu lassen.

In „Abortion Democracy“ kommen Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen, Gesundheitspersonal, Patient_innen und andere Männer* und Frauen* zu Wort, die täglich mit diesem Problem leben. Ein herausfordernder Film für ein Publikum, das sich für den internationalen Kampf für Menschenrechte interessiert.

Wann: Montag, 29. Dezember 2008, 19:00 Uhr
Wo: Vereinigung Bildender Künstlerinnen Österreichs, Maysedergasse 2, 4. Stock, 1010 Wien

anschließend fibriger Jahresausklang mit Punsch und Co.

www.abortion-democracy.de

Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs
Maysedergasse 2
1010 Wien
Tel +43-1-513 64 73 / Fax - 9
vbkoe@vbkoe.org
www.vbkoe.org

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>>> fiber. werkstoff für feminismus und popkultur im FM4-Jugendzimmer mit Elisabeth Scharang <<<

am Freitag, 12.12.2008
von 19:00 Uhr bis 20:15 Uhr
auf FM4 – über dein Radioempfangsgerät oder via Internet-Live-Stream (http://fm4.orf.at)

… wir tapezieren die Wände mit vielen schönen fiber-Seiten …
… wir verlegen einen hörbar geschmackvollen Klangteppich …
… wir machen es uns bequem und plaudern aus dem fibrigen-Werkzeugkasten …
… wir machen Türen und Fenster ganz weit auf, damit du uns hörst …
… wir haben einen Telefonanschluss, falls du Lust hast uns anzurufen …

Also: Don’t be afraid, baby – fiber is in tha house

Wir hören uns!

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>>> Ausstellung mit fibriger Beteiligung <<<

Die Ausstellung „Lost & Found“ richtet den Blick auf die aktive Rezeption von Popkultur.
Im Zentrum stehen aktuelle Möglichkeiten der kulturellen Selbstermächtigung, die durch die Auseinandersetzung
Ausstellung mit fibriger Beteiligung

mit einem Song, einem Werk, dem Lebensentwurf einer Person oder der Aneignung von „Mainstream“ entstehen.
Dabei spielen Nachahmungen, Neuinterpretationen, queere Umdeutungen, feministische und postkoloniale
Referenzen eine Rolle, die in den Vordergrund gerückt und offengelegt werden.

fiber zeigt in diesem Rahmen den Dokumentationsfilm zu “rampenfiber. feministisches Musikfestival. der film” von büro arbiträr!!!

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>>> Klub Kohelet hat fiber <<<

am 11.10.2008 ab 21:00 Uhr im fluc

fibrige Lesung
live: The Biggest Schnitzel In The Universe (Berlin)
DJ_anes: Klub Kohelet und fiber

Lesender Weise präsentiert sich fiber. werkstoff für feminismus und popkultur:
fibrige Einblicke in tiefe Materien, que(e)r durch die Bank und überhaupt mit

Peter Mörth, allseits bekannte_r gender bender-gender fuck-drag-Rampen_ebersau, wird sich zum Thema „Bühnenrausch“ ganz bestimmt sehr (un)ordentlich aufführen – oder gerade auch nicht?!

Jessica Gaspar, begnadete_r Sexkolumnist_in, präsentiert ihr aktuelles, schamloses Werk über hausgemachte Wichsvorlagen – do it youself, also.

Andrea Wald, aufgeregt eloquente_r Allesdenker_in, verkündet kämpferisch „Fäuste hoch für den Kampfwert der Kunst!“ – Theorie und Pop at its best, quasi.

Judith Kabas, leidenschaftliche_r Hobby-Sprachpatholog_in, wird zum Thema „gendersensibler Sprachgebrauch“ referieren – und kann das sogar mit Beispielen belegen.

Für Kurzweil ist gesorgt! Genauso wie für einen „repräsentativen“ Querschnitt des fibrigen Publizierens. Für die Einhaltung dieser Reihenfolge wird jedoch keine Haftung übernommen.

www.klubkohelet.com
www.myspace.com/biggestschnitzel
www.fluc.at

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>>> fiber DISKURSSCHIENE : vienna calling : geh doch nach berlin <<<

Wann: Donnerstag, 9. Oktober 2008, 20:00 Uhr
Wo: in den Räumlichkeiten der VBKÖ, Maysedergasse 2, 4. Stock, 1010 Wien

An diesem Abend der fiber:Diskursschiene werden in realen Begegnungen nicht nur die Grenzen vieler gedruckten Seiten überschritten, sondern auch nationale. Anknüpfend an das nächste fiber-Schwerpunktthema(Utopie) denken wir hier an einen Ort, der von außen betrachtet als Ideal wahrgenommen wird, ein Schlaraffenland, ein utopisches Anderes.
Utopie als Triebfeder und Utopie als Träumerei! Kreativ und aktiv oder pessimistisch und resignativ! Was liegt Wien da näher als … Berlin?

Menschen, die queer-/feministisch, politisch aktiv sind, sind eingeladen sich zu präsentieren und mit uns zu diskutieren. Wir wollen Einblicke erlangen, verschiedene Möglichkeiten vorstellen, austauschen, andenken, weiter entwickeln. Selbstverständlich kann eine solche Zusammenschau und ?kunft nur einen Querschnitt von spannenden Positionen sein, die nie ein Gesamtbild vieler Bewegungen darstellen kann. Dessen bewusst, wollen wir diesen Abend auch als Brückenschlag
wahrnehmen, der weitere Kreise ziehen kann.

Welche Praxen und Strategien im Namen der queer-/feministischen “Weltverbesserung” funktionieren in einer offenen Weltstadt, in der es utopischerweise keine Probleme gibt? Anything goes? Und stimmt dasüberhaupt?
Wie wird mit Spannungsfeldern wie Hedonismus vs. Aktionismus oder
Ideale vs. Mainstream umgegangen?
Wie funktioniert die Kommunikation/Vernetzung zwischen einzelnen Projekten?
Welche Visionen und Ziele gibt es?

Aus Berlin begrüßen wir herzlich Vertreter_innen folgender Projekte:
Queerparty Queeromatik, feministische frauenlesbenliste FU Berlin, ladyfest berlin, ruby tuesday girls rock camp, les lanternes rouges (diy bike workshop auf dem queer-wagenplatz schwarzer kanal).

Ausklingen wird der Abend mit einem Konzert von The Biggest Schnitzel In The Universe.
www.myspace.com/biggestschnitzel

Wir freuen uns auf eine spannende und anregende Diskussion und auf dein Kommen!

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>>> fiber #13 RELEASE PARTY <<<

“ane geht no, ane geht no gleich!”

Die Infos im Schnelldurchlauf:
>> Freitag 11. Juli im tüwi (peter-jordan-straße 76, 1190)
>> lecker schmecker Wurstrauch - Grillerei ab 18 Uhr

Abendgestaltung:
>> Schmankerl-Lesung aus der aktuellen Nummer
>> live on stage: makki & frau herz
>> Performance: königindernacht & prinz ernesto el primero
>> an den Decks: dj nic und dj_ane white girl

>> fiber13rauschplakat.jpg >> fiber13rauschplakat.jpg >> fiber13rauschplakat.jpg >> fiber13rauschplakat.jpg

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>>> fiber #12 RELEASE-PARTY <<<

am 13. März 2008 in der Transporter Bar in Wien

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ab 20 Uhr: dj_anes ex girlfriend und secretheart

LIVE um 22 Uhr z.B.: Spektralfarben

z.B:… (Wien)
sind Ingrid Schlögl, Barbara Kaiser und Tamara Wilhelm. z.b.: … macht zum Beispiel: neben Konzerten mit Musik und Video auch laufend spezielle Spezialprojekte. Mehr infos dazu auf http://zb.klingt.org/

 

ab 23 Uhr: dj_ane törpeauto

um 24 Uhr: die fulminante Tombolaverlosung

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>>> FIBRIGES SPEEDDATING AM VALENTIN_ASTAG! <<<

am 14. Februar 2008 um 20:00 Uhr in der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs

Blumen, Pralinen und Schmutzwäsche

fiber veranstaltet rechtzeitig zum Valentin_astag ein Speeddating mit alten und neuen fiber_innen. Da sich fiber ständig in Fluss und Veränderung befindet, bietet sich an diesem Abend die einmalige Möglichkeit mit Hilfe des Speeddating-Modus innerhalb kürzester Zeit alles über fiber zu erfahren, über Altes, Geborgtes, Neues, Blaues. Jede_r hat 5 Minuten Zeit, über fiber mit fiber zu plaudern, dann wird Platz gewechselt. So entsteht ein rascher und kontinuierlicher Austausch von Gesprächspartner_innen, Meinungen, Ansichten. (Fast) alles ist erlaubt. Dabei darf es ruhig heiß hergehen, schließlich schreiben wir den Tag der Liebenden, und fiber ist ganz viel Herzblut. Nach einer kurzen Einweisung in die Regeln des Speeddatings geht es also ans Eingemachte. Die anregende Atmosphäre in Rot verspricht einen gemütlichen Ausklang gepaart mit Umtrunk und Liebesschnulzen vom Plattenteller.

Dieser Abend ist der Auftakt zur fiber:diskursschiene, in Zusammenarbeit mit der VBKÖ, die über das ganze Jahr laufen wird. Zu Beginn dieser Veranstaltungsreihe soll fiber im Mittelpunkt stehen, zur Rückschau, Bestandsaufnahme, Verortung – und richtungsweisend. Blumen und Pralinen für fiber sind erwünscht. Es darf aber auch schmutzige Wäsche gewaschen und offen Kritik am fibrigen Schaffen geübt werden.

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>>> fiber @ LUST AM VERRAT - Stellungswechsel in Feminismus, Performance und Film <<<

vom 11. bis 13. Jänner 2008 in der brut, Wien

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Im Kontext feministischer Kunst, Theorie und Politik haben Verratsbezichtigungen eine spezifische Geschichte und Funktion. Sie produzieren eine radikal vereinfachende, geradezu trivialisierende Ordnung des entweder/oder, für oder gegen, die zwar stark emotionalisiert, aber Ambivalenz, Uneindeutigkeit, Vielschichtigkeit – kurz: queer – radikal verunmöglicht. Zudem wird „Verrat“ häufig über jene aufgespannt, die den in subkulturellen Kontexten herrschenden Überzeugungen mit dissidenten, unbequemen, kritischen, randständigen oder einfach nur neuen Positionen entgegentreten.

Das Projekt will die Dichotomisierung des Verrats als Aufhänger nehmen, um von der Lust ausgehend ein Feld des Umgangs mit dieser Zweiteilung aufzumachen. Lust am Verrat bezieht sich affirmativ vor allem auf jene Positionen, die in den Sex-Wars der 1980er Jahre und den Auseinandersetzungen um queer theory versus feministischer Identitätspolitik der 1990er als VerräterInnen bezeichnent wurden: jene Zeiten also, in denen „Lipstick-Lesbe“ als Schimpfwort aufkam, und S/M, PorNo und Transgender-Debatten die Lager entzweite. Aber ist es wirklich so, dass wir jetzt, wie manche behaupten, in einer Gegenwart angekommen sind, in der die unterschiedlichsten Positionen im weiten Feld von Gender und Sex unaufgeregt, gleichgültig, von nichts zu provozieren, nebeneinander existieren?

Es geht um künstlerische und wissenschaftliche Beiträge, die „queere Positionen“ im feministischen Diskurs beziehen. Beiträge, die sich mit „queeren Gesten“ der Geschlechterkonstruktion auseinandersetzen, werden aufgegriffen, um Performancekunst und Film in queere, feministische Kontexte zu stellen. Ausgehend von der Produktion Orlanding the dominant von SV Damenkraft/Gustav/Sissy Boyz veranstaltet brut einen inhaltlichen Schwerpunkt zu aktuellen Auseinandersetzungen im Themenfeld des queeren Feminismus. Dieser Programmteil wird in Zusammenarbeit mit Andrea B. Braidt vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und der Veranstaltungsreihe „Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst“ realisiert. Das Musikprogramm entsteht gemeinsam mit „fiber – werkstoff für feminismus und popkultur“.

das fibrige Abendprogramm:

>>> 11. Jänner 08
Petra und der Wolf
Bonanza Jellybean
Ernesto & Moritz: Dragking Performance
DJ_anes: exgirlfried und secret heart

>>> 12. Jänner 08
DJ_anes: sam, vyun, nic

>>> 13. Jänner 08
Rhythm King and her friends
DJ_anes: shushu

wer sich zwecks Erinnerung gern nochmal das gesamte Programm zu Gemüte führen möchte: bitte schön

oder hier auch ein supi dupi videozusammenschnitt!

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>>> ANTI FIBER ADÉ VARIETE<<<

am 21. und 22.09. 2007 im rhiz, Gürtelbogen 37 u. 38, 1080 Wien.

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fiber wird seit fünf Jahren von einem Kollektiv junger, engagierter Frauen herausgegeben. Zwei Mal im Jahr wird eine spannende Ausgabe produziert, die feministische/queere Perspektiven auf popularkulturelle Themen wirft und dabei interdisziplinäre Zugänge verfolgt. Auch in diesem verflixten fünften Jahr hat fiber als Sprachrohr einer Gegenöffentlichkeit mit materiellen Zwängen und Nöten zu kämpfen. Doch fiber wird sich nicht einfach zurückziehen - der Name ist Programm: Wir geben nicht auf, wir geben ein Fest, welches weitgehend unter dem Motto “Herzblut”steht.
Denn: Der (Fort-)Bestand alternativer Medien ist vor allem von dem Engagement, der Freiwilligkeit und Leidenschaft der Macher_innen abhängig. Unser Herzblut steckt also in jedem g/m² jeder gedruckten fiber-Seite. Herzblut ist unser Beitrag! Wir laden dich ein mit uns zu feiern, zu diskutieren, uns kennenzulernen, uns zu unterstützen … zwei gemütliche Tage mit fiber zu verbringen.

Schenke kreatives Herzblut für fiber!
ein Aufruf an Bastelwütige und die, dies noch werden wollen: Es ist in dir? lass es raus!
Bei unserem Herzblut-Bazar soll alles zu erstehen sein, was das bastelfreudige Gemüt so zu schätzen weiß! Von der gehäkelten Unterhose bis zur praktischen Einweg-Klopapierskulptur. Hauptsache, es ist mit viel Herzblut entstanden. Schenke uns deinen ganz persönlichen Beitrag zum Thema Herzblut, und hilf damit fiber auch in der Zukunft noch bestehen zu können!
Klebe, knete, schneide, nähe, häkele, fotografiere, male, singe - was das Zeug hält! Und bringe dein Werk am Samstag, 22. September, zwischen 14 und 16 Uhr ins rhiz!!!

Falls du beim Anti fiber Ade Varieté nicht dabei sein kannst: fiber ist immer, das ganze Jahr! Besuche unsere Homepage. Hier kannst du fiber bestellen (zur Probe oder im Abo) sowie fiber-Shirts und Buttons. Außerdem suchen wir immer interessierte und engagierte Menschen, die bei fiber mitarbeiten möchten: als Autor_innen, bei Festen, in der Verwaltung etc. Schreib ein Mail an kontakt@fibrig.net. Wir freuen uns, dich kennen zu lernen!

fiber: kaufen, spenden, abonnieren, mitarbeiten, weitersagen

Programm:
>>> Freitag, 21.09.2007
Kontroverse ab ca. 19:30 zum Thema “feministische Medien als Paralleluniversum”
DJane sam ab ca. 22:00
First Fatal Kiss ab ca. 00:00
DJanes white girl und oh wildnis ab ca. 01:00

>>>Samstag, 22.09.2007
Beginn 16:00
Nachmittagsprogramm: Bazar aus Herzblut/Kaffee und Kuchen/Tombola/Auflegerei
DJane Battle bixx vs ex girlfriend ab ca. 20:00
Visuals mit VJane l.s.e. ab ca. 22:00
Klit Clique, Peak Push und Norah Noizzze ab ca. 23:00
Mitternachtseinlage: Verlosung der Tombolapreise (z.B.: fiber-Abo, fiber-Shirt, Herzblut-CD, fiber-Kalender, Cover Barbie, Kampftraining à la Satrix, Ferien am Donaukanal in der Casa Angela, Pilates mit Claire, fiberinnen- Picknick)
VokuhilaLillis ab ca. 00:30

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<<< fiber Sommerintermezzo: Spende Herzblut! >>>

Liebe_r fiber-Leser_in, -Abonnet_in, -Förderer_in, -Freund_in!
Wie geht es dir? Seltsam, als Redaktion seine_n_ihre_n Leser_in nach dem Befinden zu befragen? Reines Floskelgewäsch, um die Aufmerksamkeit möglichst unbemerkt, geschickt und rasch auf uns zu lenken … Wir hoffen, du bist gesund und munter, glücklich und wohlauf! Uns geht es auch gut, danke, aber wir sorgen uns um fiber. Und weil wir wissen, dass du dieses Kleinod im deutschsprachigen Zeitschriftendschungel zu schätzen weißt, wenden wir uns an dich.

Was uns interessiert: Der falter schreit im Mai dieses Jahres (Nr. 21/07) „Her mit dem neuen Feminismus“ und Ö1 Diagonal, Radio für Zeitgenossen fragt: „Desperate Housewives – Brauchen wir einen neuen Feminismus?“. Da fragen wir uns, warum gerade jetzt der „neue Feminismus“ massenmedial vereinnahmt scheint. Und auch, ob schon einmal eine_r definiert hat, was das sein soll „der neue Feminismus“?! Wenn fiber an Jahren noch in den Kinderschuhen steckt, die meisten, die ihr sehr nahe stehen, wahrscheinlich so zwischen 20 und 40 Jahre alt sind, lässt das den Schluss zu, dass fiber da mitgemeint ist. fibers Themen an den Schnittstellen zu popkulturellen Phänomenen und ihre interdisziplinären, unkonventionellen Zugänge sind wahrscheinlich auch „jung“ genug um „neu“ zu sein. Und warum hat dieses Junge, Neue, Frische Existenzängste? Weil „geförderte“ Projekte immer auf wackeligen Beinchen stehen und noch kein_e Millionär_in fiber anonymer und spendender Weise in Granit gemeißelt hat, weil Anzeigenkund_innen in der zweiten Jahreshälfte keinen Schotter mehr haben und penibel genau auf Auflagenzahlen achten, weil auch Fördergelderhähne entkalkt werden müssen.

Was du wahrscheinlich schon weißt: fiber versteht sich als (Medien-) Projekt, das in seinem Selbstverständnis Frauen als Akteurinnen wahrnimmt und ihnen bewusst Präsenz verleiht. fiber ist Kommunikationsmittel für feministisch/queer/popkulturelle Themen und Plattform für engagierte Autor_innen. Die Auseinandersetzung mit Dominanzkulturen und Herrschaftsverhältnissen und die Erweiterung des traditionellen Verständnisses von Kultur steht im Mittelpunkt. Geschlechterverhältnisse in popkulturellen Erscheinungen werden dabei kritisch reflektiert. Ziel ist es eine Lesart von Massenkultur jenseits ihres rein manipulativen Charakters zu etablieren. Durch die Verbindung der Themen Feminismus und Popkultur ist fiber als Printmedium im deutschsprachigen Raum einzigartig. (siehe http://www.fibrig.net)

Was du vielleicht nicht weißt: fiber ist keine High-Tech-Maschine: ratzfatz, schnell, schnell, Knopf drücken (0, 1) und fertig! Hinter fiber steht eine Handvoll junger, engagierter Frauen, die ehrenamtlich und in ihrer Freizeit, neben Beruf und/oder Studium daran arbeiten, dass fiber zwei Mal im Jahr erscheint: Sie denken nach, planen, breiten ihre Arme entlang von Netzwerken aus und laden Autoren_innen ein, lesen, lektorieren, koordinieren, ärgern sich … organisieren Feste, schreiben Mails, erstellen Listen, verschicken Abos, beliefern Vertriebsstellen, drucken T-Shirts … beweinen den Kontostand und verlieren trotzdem weder den Mut noch die Freude an der Arbeit. fiber ist eine Maschine, die mit viel Herzblut läuft: nachdenklich, bestmöglich, ge-Regler-t (in transition) und genauso fertig, aber anders!

Was wir wollen: Wir wollen eine fiber #12! Die erste fiber erschien im Winter 2002. Du weißt, was das bedeutet: fiber wird heuer fünf! Und wir denken noch nicht ans Aufhören. Du vielleicht? Mach’ fiber ein Geburtstagsgeschenk, wir machen eine neue Ausgabe.

 

Das Feuer brennt: Aber fiber hat keine Kohle!

fiber braucht deine Hilfe!

kaufen, spenden, abonnieren, mitarbeiten, weitersagen

 

„das“ Redaktionskollektiv - Wien, im Juli 2007

 

| fiber. werkstoff für feminismus und popkultur |

| Kirchengasse 10/ mailbox no. 234, A-1070 Wien |

| Mail: kontakt@fibrig.net | Abo bestellen: abo@fibrig.net |

| Bankverbindung: 92 120 558 BLZ: 60.000 PSK | SWIFT: OPSKATWW | IBAN: AT22 6000 0000 9212 0558 |

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>>> fiber #11 RELEASE-PARTY <<<

am 30. Juni 2007 am Badeschiff in Wien

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Laderaum: 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr, Eintritt € 4,00

  • 18.30 Uhr bis 20.30: DJane Funksista NiSt
  • 20.30 Uhr: fiber-Präsentation
  • 20.45 Uhr bis 22.00 Uhr (pktl.): LIVE Lyndsey Cockwell (UK)

 

Lyndsey Cockwell (UK/London)
Die Singer/Songwriterin Lyndsey Cockwell setzt ihre experimentierfreudigen Songs aus Gesang, Bass- und Akustikgitarre
zusammen, unterlegt mit elektrifizierenden Samples aus dem Soundtrack des Alltags, die sie in den letzten Jahren aufgenommen hat.
http://www.lyndseycockwell.com

 

Hauptdeck: ab 22.00 Uhr, gratis

DJANES

  • 22.00 Uhr bis 0.30 Uhr: subsilk
  • 0.30 Uhr bis 2.00 Uhr: ex girlfriend

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>>> R a m p e n f i b e r - f e m i n i s t i s c h e s M u s i k f e s t i v a l <<<

Vom 28. September bis 1. Oktober 2006 fand im dietheater, dem fluc und dem Schikaneder Kino in Wien das rampenfiber statt.

Ausgehend von der Lust an der Musik – am Musik hören und am Musik machen – veranstaltete die Redaktion der Zeitschrift „fiber. werkstoff für feminismus und popkultur“ im Rahmen der 10. Ausgabe eine Film-, Diskussions- und Konzertveranstaltungsreihe – Rampenfiber – mit dem Schwerpunkt „Musik“, in der kulturtheoretische Ansätze und die Praxis des Musikmachens verbunden werden.
Um einen Erfahrungsaustausch zwischen Musiker_innen, Journalist_innen, Techniker_innen, Produzent_innen – d.h. Frauen, die professionell im Musikgeschäft tätig sind – zu ermöglichen, sollte neben Konzerten und Filmscreenings eine eigene Diskussionsreihe stattfinden. Vor allem sollte dabei die Frage nach den unterschiedlichen Produktionsbedingungen im europäischen Vergleich gestellt werden. Welche Ähnlichkeiten, welche Überschneidungen und welche Unterschiede lassen sich lokalisieren?

>>> I n t e n t i o n e n   d e s   F e s t i v a l s <<<

  • Frauen als Musiker_innen und Akteur_innen in der Musikbranche sichtbar zu machen
  • die Vielfalt und Kreativität der europäischen Frauen-Musikszene öffentlich zu machen
  • die Vernetzung von Musiker_innen und deren musikalische Kreativität zu fördern
  • Hemmnisse, Barrieren und Schwierigkeiten in der Musikszene zu thematisieren
  • die männlich geprägte Kultur der Musikproduktion und allgemein des Bereiches Musik kritisch zu reflektieren
  • mit dem Aufruf „Music was her first love“ Filmemacher_innen zu ermutigen, sich lustvoll und kritisch mit Musik und Geschlecht auseinander zu setzen
  • das Feld der Musik soll durch die darin tätigen AkteurInnen im Rahmen von Podiumsdiskussionen zu beleuchten und kontroversiell zu behandeln
  • >>> P r o g r a m m <<<

    >>> Programmheft <<<
    Für den Überblick über das gesamte Programm in einem super schniecken Äusseren klicke hier. Das orginale und einzige rampenfiber.Programmheft!

    >>> Konzerte <<<
    Im Rahmen des rampenfiberes traten auf:

    Agenda Lobkov, Christiane Rösinger, Bonanza Jellybean, Who killed Bambi, Pantskirt, Mass Kotki, Schwestern Brüll, Cherry Sunkist, Supernachmittag und Bernadette la Hengst.

    >>> DJane-Lines <<<
    Die rampenfiber-Nächte wurden bespielt von:

    Electric Indigo, irradiation, quote, Ravissa, Catarina Pratter, NiSt, sam

    >>> Podiumsdiskussionen <<<
    Zwei Nachmittage lang wurde am rampenfiber auch heftigst diskutiert. Wer noch mehr dazu nachlesen möchte schaue doch bitte in die fiber #10 zum Schwerpunktthema Musik.

    > Wege zum Ruhm: “To be famous is so nice”

    (Um- Irr- und Ab-) Wege zum Ruhm sollen durch das Erzählen des eigenen Werdeganges nachvollziehbar werden. Die Biografien sollen Einblicke in den persönlichen Zugang zur Musik, zum Musik machen und zu dem Musikgeschäft ermöglichen. Dabei geht es auch um die Frage des Star-Seins, des Kults und des Status in der Popindustrie, welche die Wege zum Ruhm konkret vorzeichnet, die allerdings oft nicht abgegangen werden wollen. Reflexionen über Möglichkeiten, abseits der Kommerzialisierung und Vermarktung als Musiker_innen Wege zu finden, von dem Musiker_innen-Dasein auch (über-)leben zu können, also wie den Spagat zwischen Selbstvermarktung und (Selbst-) Ansprüche zu bewerkstelligen. Strukturelle Barrieren sind genauso Thema dieses Panels wie persönliche oder kollektive Strategien ihrer Überwindung.

    Susanne Kirchmayr (DJ Electric Indigo, Musiker_in)
    Bernadette La Hengst (Musiker_in)
    Bernadette Reiter (Filmemacher_in / She Films)
    Gudrun Ankele (Musiker_in / Schwestern Brüll)
    Moderation: Stephanie Kiessling (fiber)

    Kurzbiografien der Teilnehmer_innen
    Abstracts der Diskutantinnen

    > Produktionsverhältnisse und ökonomische Situation: “Money makes the world go round”

    Das Leben und Überleben durch die Musik findet unter bestimmten ökonomischen Bedingungen statt. Zugänge zu Ressourcen, Medien und dem ‚Markt’, prekäre Arbeitsverhältnisse und Kapital bestimmen u.a. die Musikproduktion. Diskutiert werden soll in diesem Rahmen über ‚Strategien der Selbstvermarktung’ und Alternativen zu etablierten wirtschaftlichen Strukturen des Musikindustrie.

    Birgit Denk (Musiker_in)
    Christiane Rösinger (Musiker_in, Labelbetreiber_in)
    Mia Zabelka (Musiker_in)
    Patricia Enigl (Labelbetreiber_in, DJ / irradiation,)
    Moderation: Sushila Mesquita (Musikerin, Quote)

    Kurzbiografien der Teilnehmer_innen

    > Elektronische Musik und Clubkultur “We don’t play guitars”

    Mit dem Aufkommen elektronischer Musik entstanden neue Freiräume, in denen es zur Verschiebung fixierter und binär codierter (männlich/weiblich, schwarz/weiß, etc.) Identitäten kam. Konzepte wie Autor_innenschaft, Authentizität, klassische Bühnenpräsentationen und ‚Körperlichkeit’ wurden dabei überschritten. Der Zugang zum Musikmachen demokratisierte sich. Doch ist die Technik männlich kodiert und Frauen in der elektronischen Musik unterrepräsentiert. Wie ist diese Ambivalenz zu deuten? Wo sind die Bruchstellen mit Stereotypen in der Musik auszumachen und wo kommt es zu einer Neuauflage von Geschlechteridentitäten?

    Catarina Pratter (Musiker_in, DJ)
    Katarzyna Chudyñska (Musiker_in / Mass Kotki)
    Rosa Reitsamer (Kurator_in, DJ)
    Nicole Hencsei (DJ Ravissa )
    Andrea Mayr (Programmierer_in open:sounds)
    Moderation: Sara Paloni (fiber)

    Kurzbiografien der Teilnehmer_innen

    > Images und Repräsentationsformen “Cover of The Rolling Stone”

    Zum einen wird hier die Frage nach Formen der Repräsentation von Geschlecht und ‚Ethnie’ in der Musik gestellt. Welche stereotypen Bilder werden durch die verschiedenen Medien entworfen und reproduziert und welche Wege mit normierten Identitäten/Rollenbildern zu brechen, werden durch und mit Musik möglich? Zum anderen soll hier die Rolle der medialen Öffentlichkeit reflektiert werden. Sie konstruiert das Image und stellt bestimmte Repräsentationsformen zur Verfügung. Im ‚Independent-Bereich’ kommt es oft zur Aneignung und ‚Umwidmung’ von Musik und Musikerinnen für das mediale Projekt. Wie positionieren sich die MedienvertreterInnen und wie die Musiker_innen in dem Spannungsfeld zwischen selbst bestimmter Musikproduktion und medial produzierten Images.

    Satenig Maral Chadoian (Musiker_in / Pantskirt)
    Christina Forster (freie Journalist_in)
    Vina Yun (Journalist_in / malmoe)
    Magdalena Blaszczuk (Fotograf_in / anschläge, skug)
    Moderation: Claudia Unterweger (Journalist_in / fm4)

    Kurzbiografien der Teilnehmer_innen

    >>> Performance: “Bad in Bed with Yoko and Love” <<<
    Doppelbett Conference von und mit Tanja Witzmann und Frauke Steiner

    Ein „Bed In“ zwischen Yoko Ono und Courtney Love, den „bösen Witwen“ des Popbusiness. Es wird in nur zwanzig Minuten das Bett der Schauplätze: Peace, Drugs and Rock´n Roll zerlegt. Das Doppelbett als Universal Logo der heterosexuellen Matrix. Wer das nicht versteht, muss einfach dabei sein, wenn die Federn wirbeln, das Bettzeug flattert, und Yoko und Courtney erzählen, wie sie es solange geschafft haben das „Böse Witwen Image“ mit Hilfe der Ärzte, den Beatles bis ins Nirvana aufrecht zu erhalten.
    Steiner und Witzmann lassen die zwei Grand Ladies der Popgeschichte aufeinander treffen, die trotz ihrer künstlerischen Eigenständig- und Großartigkeit als die Witwen von John Lennon und Kurt Cobain ihren nachhaltigsten Bekanntheitsgrad erlangt haben. Steiner und Witzmann untersuchen dieses Phänomen und beleuchten die Ikonen der Riot Grrrls Bewegung und des Fluxus und deren Strategien, und Umgang mit ihrer Rezeptionsgeschichte.

    >>> Filmprogramm <<<
    Filme, die im Zuge des regulären Programms des rampenfiber-Festivals gezeigt wurden, waren:

    Left Lane: on the road with folk poet Alix Olson | USA 2004, 93min. Samantha Farinella, engl. OF
    Funny Kinda Guy | GB 2004, 83min. Travis Reeves, engl. OF
    Lesbian Pop Idol | GB 2004, 32min. Rachel Venia Woodgate. engl. OF
    Born in Flames | USA 1983, 90min. Lizzie Bordon, engl. OF mit deutschen Untertiteln
    step up and be vocal | D 2001, 60 min. Uta Busch/ Sandra Ortman
    Female+Queer Words+Beats 1 | D 2004, 80 min. Katharina Ellerbrock, deutsch und englisch OF
    Fireflies | USA 1999, 10 min. Katharina Fiegl, engl. OF

    ausführliche Inhaltsangaben zu den jeweiligen Filmen findest du hier!

    >>> Filmwettbewerb „Music was her first love“ <<<
    Beim von rampenfiber ausgeschriebenen Filmwettbewerb haben insgesamt 16 Filme von 14 Filmemacher_innen eingereicht, die da wären:

    AGE DELAY (NUIT) und I DON’T KNOW WHO YOU ARE von Karin Fisslthaler, FEMALE+QUEER WORDS+BEATS 2 von Katharina Ellerbrock, FRAU ZU SEIN von Eva Heitzinger, AVANTGARDEFILM und GITARRE KÖNNEN von Julia Herbster, GOOD WOMAN von Ulrike Johannsen, HELLO! von Marlene Haderer, MUSIKFILM von Julia Herbster, MEIN KLEINES HÄUSERL von Bettina Schiel / Stefanie Görtz, QUEENS OF SOUND von Sandra Kramplhuber, SHE POP von Theresa Dirtl / Bernadette Reiter, SIRENE von Freya Hattenberger, TOISE von Ulla Klopf, VIKI +… von Petra Buchegger und WOMB RAIDER von Katrin Kremmler.

    Gewonnen haben Sirene von Freya Hattenberger (Kurzfilm) und Female+Queer Words+Beats 2 von Katharina Ellerbrock (Doku)
    Auch dazu gibt es ausführlichere Infos in der 10. Ausgabe von fiber.
    Alle weiteren Infos dazu - da.

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    >>> fiber FESTE 1 bis 10 <<<

    hier eine kleine Sammlung der fiber release Partys Nummer 1 bis 10…

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    NR. 1: am 8. Dezember 2002 im wirr. live: minx, DJ_anes: spring chick, shushu und vina y

     

     

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    NR. 2: am 13. April 2003 im rhiz

     

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    NR. 3: am 5. Juli 2003 im fluc

     

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    NR. 4: am 14. Dezember 2003 im chouchuc

     

     

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    NR. 5: am 4. Juni 2004 in der Künstler_innenpassage. live: pantskirt, DJ_anes: dr dra, funksista NiSt, baumann, tibcurl und liquorice, Visuals: a room of one´s own

     

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    NR. 6: am 8. Jänner 2005 im Tüwi. live: nin com poop, DJ_anes: NiSt, Giu, ladyBug, Visuals: Büro arbiträr

     

     

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    NR. 7: am 10. Juni 2005 im Tüwi. live: Mieze Medusa & Madlane, DJ_anes: NiSt, Giu, ladyBug

     

     

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    NR. 8: am 15. Jänner 2006 im Bach. live: Agenda Lobkov, DJ_anes: Giu, NiSt, dr dra, Vina Yun, helanca, Visuals: The holysettes

     

     

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    NR. 9: am 8. Juli 2006 im rhiz. live: Luise Pop

     

     

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    NR. 10: am 20. jänner 2007 im werkzeugh. live: Bettina Köster und Spoenk, Performance: Bad in Bed with Yoko and Love von Tanja Witzmann und Frauke Steiner, DJ_ane: Missus

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