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„ZINES ARE A WAY OF SAYING: YOU ARE NOT ALONE!“
Es gibt viele Gründe, weshalb sich Menschen im Feld des selbst publizierten
Journalismus engagieren.
Zines repräsentieren ungehörte
politische Meinungen, ermöglichen Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt und bieten Raum für die
Entfaltung von Persönlichkeit und Kreativität.
Darüber hinaus sind sie ein Übungsplatz
für journalistische und künstlerische
Berufsambitionen und für Mainstream-Medien nicht selten ästhetische und thematische Vorbilder.
Die kulturelle, soziale und politische Aussagekraft dieser
Dokumente wird von vielen nicht wahrgenommen, von wenigen
jedoch mit Hingabe dokumentiert.
Elke Zobl, die ihre Diplomarbeit und Dissertation an der Akademie der Bildenden Künste in Wien dem
Themenbereich der feministischen/queeren/transgender Zines und Netzwerke widmete, stellte 2001 mit grrrlzines.net erstmals ihre
gesammelten Bookmarks und
Informationen der Öffentlichkeit
zur Verfügung.
In den folgenden vier Jahren erweiterte
sie ihr Online-Archiv um rund tausend Zines und Distros, Links zu artverwandten Projekten, Informationen über Sekundärliteratur,
Interviews mit an die siebzig Zinesters
aus zwanzig verschiedenen Ländern, ein Message Board sowie eine Mailinglist.
Für FreundInnen des Genres sehr
zu empfehlen: http://groups.yahoo.com/group/grrrlzinenetwork.
Elke Zobl schuf somit einen wichtigen
Knotenpunkt internationaler Vernetzung für ZinemacherInnen aus dem Grrrl/Queer/Transgender-Umfeld, der auch für Unkundige sehr interessant sein dürfte!
Ein ausführliches Interview mit Elke Zobl erschien zuletzt in malmoe: www.malmoe.org/artikel/funktionieren/833
http://grrrlzines.net
Lisa Max
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