Mörderinnen im Film: HI HILLS!

Wenn Töten zur legitimen, wenn auch nicht legalen Lösung der „Probleme“ Vater und Ehemann wird, dann lassen wir doch einmal die darin verstrickten Personen erzählen...

Eine Figur spricht: „Meine Mutter war nie da. Sie fehlte mir und ich sehnte mich immer nach dem Geräusch ihrer Absätze. Ich tötete Männer, um die Aufmerksamkeit meiner Mutter zu erhalten.“

Zwei Figuren, eine ergreift das Wort: „Ich verkleide mich gern. So schlüpfe ich in die Mama und liebe die Tochter. Beruflich bin ich Untersuchungsrichter. Privat bin ich bekannt mit Absatz, weit entfernt vom und hoch über dem Boden.“

Der dritte Charakter ergänzt: „Ich bin eine schlechte Mutter und sterbe in meinem Keller.“ Und zur Tochter: „Du musst endlich lernen, deine Probleme mit Männern anders zu lösen.“

In Wahrheit singen die Mutter und ihr Imitator mit der sehnsuchtsvollen Stimme einer europäischen Pop-Diva „Denk an mich!“, so wie Chavela Vargas, die legendäre mexikanische Tequila-Diva mit herzzerreißender Stimme. Sie (die Stimme) ist herb, wild, lebendig und sie (die Sängerin) ist eng verbunden mit dem Regisseur. Der Film spielt übrigens in jener Stadt, in der ihre Biografie 2002 erschien. In dieser Stadt erhielt Chavela Vargas 2000 auch einen Music Award, verliehen vom Regisseur höchstpersönlich, der sich in letzter Zeit aber eher mit der schlechten Erziehung in seinem Land befasst.

Abschließend noch Hinweise und Tipps für den Winter. Gib Obacht! Pass auf Hals und Bein, Elle und Speiche, Rippe und Lippe auf! Selbst der sympathische Waldviertler mit Minusabsatz kann dich auf spiegelglatten, winterlichen Straßen äußerst unsanft auf deinem Podex landen lassen! Das richtige Schuhwerk kann Leben retten und Preise gewinnen! Und schiebt den Mord nicht in die falschen Schuhe!

 

Die drei Schnellsten und Schlauesten können mit der richtigen Antwort (wie heißt die Mörderin?!) bis 28.02.2005 je ein Instrument der klassischen Hausfrauenattacke unter www.fibrig.net gewinnen.

 

#6, iratxe