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Mit Entsetzen, Trauer und Wut haben wir die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die feministische Musikjournalistin und -theoretikerin Tine Plesch in der Nacht des 5. Novembers im Alter von 45 Jahren an den Folgen eines septischen Schocks gestorben ist. Tine war, neben ihrer Tätigkeit als Mitherausgeberin des poptheoretischen Magazins „testcard“ und als Redakteurin bei Radio Z in Nürnberg, als Autorin für diverseste Medien aktiv und hielt zahllose Vorträge über Pop und Gender. Mit Tine haben wir nicht nur eine der ganz wenigen unbeugsamen und reflektierten Kämpferinnen für feministische Inhalte und Do-It-Yourself-Spirit verloren, sondern auch eine unglaublich humorvolle, enthusiastische und stets bescheidene Freundin. Eine ihrer größten Leidenschaft war es, andere mit ihrer Begeisterung anzustecken und untereinander zu vernetzen – ganz im Sinne der von ihr so geschätzten Ladyfeste. Die Lücke, die ihr Tod in die leider so überschaubare popfeministische Community gerissen hat, ist in ihrem Ausmaß noch gar nicht vorstellbar. Doch eines wissen wir jetzt schon: Tine, wir werden dich bitterlich vermissen. text: Sonja Eismann für die Redaktion |
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